Fallstudie
Datenbrille im SHK-Betrieb: Christian Renk Montageservice
Wie ein Haustechnikbetrieb aus Rheinfelden seine Monteure aus der Ferne unterstützt: mit freien Händen, live im Blickfeld und ohne Fotos am Telefon.
Auf einen Blick
Das Projekt in Kürze
- Kunde
- Christian Renk Montageservice, Rheinfelden (SHK und Haustechnik)
- Aufgabe
- Herausfinden, wo im Betrieb Zeit verloren geht, und den ersten Hebel umsetzen
- Umsetzung
- Remote-Support per Datenbrille (Meta Ray-Ban Smart Glasses, Wayfarer Gen 2) mit Live-Verbindung ins Büro
- Stand
- Pilot abgeschlossen, Rückmeldung des Inhabers sehr positiv
- Zahlen
- Rund 10 Einsätze, Fahrten bei etwa 90 % vermieden, im Schnitt rund 70 Minuten gespart pro Einsatz (gemeinsame Schätzung aus dem Pilot)
1. Ausgangslage
Wo ging die Zeit verloren?
Ein kleiner Haustechnikbetrieb lebt davon, dass Monteure auf der Baustelle zügig arbeiten und der Chef den Überblick behält. In der Praxis heißt das: Der Inhaber ist selbst im Einsatz und gleichzeitig Ansprechpartner für alles, was draußen nicht weiterläuft.
Bei der Analyse vor Ort bin ich mitgelaufen und habe mir angesehen, wo wirklich Zeit verloren geht. Vier Bereiche kamen auf den Tisch: Arbeitsrapporte, Rechnungsversand, Auftragserstellung und Materialbeschaffung. Dazu kam ein fünfter Punkt, der im Alltag besonders spürbar ist: Wenn Monteure nicht weiterkommen, muss der Chef sofort helfen können.
2. Entscheidung
Warum zuerst die Datenbrille?
Wir haben nicht mit dem größten, sondern mit dem Punkt begonnen, der am schnellsten spürbar ist. Eine Datenbrille am Monteur ist sofort verständlich: Er hat beide Hände frei, der Chef sieht live, was er sieht, und gibt per Sprache Anweisungen.
- Kein langes Projekt, sondern ein überschaubarer Test im Alltag
- Kein Umbau der Abläufe, die Brille ergänzt das Telefon
- Ergebnis ist am ersten Einsatztag sichtbar
Die übrigen Punkte, vor allem Rapporte und Rechnungen, stehen als nächste Schritte an.
3. Ergebnis
Was der Inhaber sagt
Umgesetzt haben wir bisher die Datenbrille, und da hab ich sofort gemerkt, was das bringt. Beide Hände frei bei der Arbeit, und ich seh trotzdem genau, was meine Leute vor Ort sehen, wenn sie mal nicht weiterkommen. Spart Zeit und Nerven.
Christian Renk, Christian Renk Montageservice, Rheinfelden. Wiedergabe mit freundlicher Genehmigung.Aus dem Feedback ergeben sich zwei Effekte: Der Inhaber kann länger an der eigenen Arbeit bleiben, weil seine Hände frei sind, und er kann seine Monteure besser unterstützen, weil er sieht, was sie sehen. Telefonische Anweisungen am Einsatzort werden dadurch einfacher.
4. Zahlen
Was der Pilot gebracht hat
Gemeinsame Schätzung aus dem Pilot, keine Messung mit Zeiterfassung. Ich schreibe das bewusst dazu, damit du die Zahlen richtig einordnen kannst.
Einsätze mit Datenbrille im Pilot.
Schätzung aus dem Pilot
der Fahrten vermieden: Bei etwa neun von zehn Einsätzen musste niemand extra hinfahren.
Schätzung aus dem Pilot
im Schnitt gespart pro Einsatz. Bei 10 Einsätzen sind das rund 11 Stunden und 40 Minuten.
Schätzung aus dem Pilot
Eine genaue Erfassung über mehrere Wochen steht noch aus. Sobald belastbare Messwerte vorliegen, ergänze ich sie auf dieser Seite.
5. Übertragbar?
Was andere Betriebe daraus mitnehmen
Das Muster lässt sich übertragen: erst zuschauen, wo Zeit verloren geht, dann mit dem Hebel beginnen, der am schnellsten wirkt. Für Betriebe mit Außendienst kann das eine Datenbrille sein, für andere ein sauberer Rapport oder eine strukturierte Auftragsannahme.
Wichtig ist der Datenschutz. Bei Datenbrillen sind Beschäftigte und beim Kunden oft auch Dritte im Bild. Einwilligung, Zweckbindung, ein Hinweisblatt für Endkunden und ein Löschkonzept gehören deshalb zu jedem Brillen-Projekt. Mehr dazu unter Datenbrille und KI-Regeln.
Wo verliert dein Betrieb Zeit?
Im Erstgespräch finden wir den ersten Hebel, der bei dir am schnellsten wirkt. Kostenlos und ehrlich.
Die Terminbuchung läuft über cal.com (USA). Mehr dazu in der Datenschutzerklärung.
